Neuigkeiten

Arbeitsgruppen und Themenpaten

  • Die Themen der Veranstaltungen werden selbsttätig vorbereitet.
  • Es besteht der Wunsch, dass mehr Veranstaltungen stattfinden und diese über das Jahr verteilt sind -> Mehr Transparenz und Jahresplanung (pro Quartal zwei Veranstaltungen)
  • Ein Aufbau von Veranstaltungen aufeinander ist möglich, um ein größeres Thema für ein halbes Jahr aus verschiedenen Blickwinkeln/Perspektiven zu betrachten.
  • Bislang ist geplant, dass pro Thema zwei Veranstaltungen pro Jahr stattfinden werden.

Die folgende Auflistung bedeutet jedoch nicht, dass sich nur ausschließlich diese Personen mit den genannten Themen beschäftigen werden. Weitere Mitarbeitende sind herzliche willkommen. Ebenso werden die Teams ermuntert, sich für einzelne Veranstaltungen weitere Mitstreiter*innen hinzuzuholen.

Auch die Themen sind nicht fest fixiert und können sowohl für dieses Jahr aber auch für die kommenden Jahre entsprechend dem Bedarf an Wissen und Informationen verändert werden.

Die aktuellen Zuständigkeiten sehen wie folgt aus:

Thema

Themenpaten

Kommunales (AG 1)
(Nahversorgung im Dorf, Gesundheit, Bildung, Soziales, Entwicklung der Siedlungszentren, Baukultur, Innenentwicklung, Umsetzungsbegleitung etc.)

Sebastian Tränkner
Prof. Dr. Winrich Voß
Prof. Dr. Karl-Martin Born

Ressourcen und Klimawandel in der Fläche (AG 2)
(Erneuerbare    Energie, Wasser und Hochwasser, Moortransformation, nachhaltige Mobilität, etc.)

Jürgen Meyer Olaf Stührmann
Wolfgang Kleine-Limberg

Hochschule und Wissenschaft (AG 3)
(Themen der Preisträger*innen aus dem Hochschulpreis, Transfer von Wissen aus der Forschung, etc.)

PD Dr. Sylvia Herrmann
Apl. Prof. Dr. Kim Schumacher

Landnutzung und ihre Änderungen (AG 4)
(Akademie-Tagung, Landwirtschaft, Flurbereinigung, Landnutzungsänderungen, etc.)

Bernd Abentheren
Helmut Weiß
Dr. Rainer Hammer
Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer
Sylvia Borchers (ArL LG, VER)
Thorge Meyer (ArL LG, STD)
Dr. Andrea Heiker (ArL WE, OS)

Die kursiv gesetzten Personen wurden angefragt.

Jahresplanung 2024

Die vier AGs haben verschiedene Ideen für Veranstaltungen, einige befinden sich bereits in Vorbereitung.

AG 1: Kommunales

  • Thema Innenentwicklung -> Neubau vs. Umbau, Berufsbild des*r Umsetzungsbegleiter*in, Wissenstransfer von Alt zu Neulingen).

AG 2: Ressourcen und Klimaschutz in der Fläche

  • Ein Vortrag zum Thema Kopplung von Biogas mit der Wasserstoffproduktion wird von Herrn Berndmeyer (1. Preis des ALR-Hochschulpreises) in einer Online-Veranstaltung am 8. April gehalten.
  • Das Gespräch mit der Allianz ländlicher Raum hat die konkrete Vorbereitung einer Allianztagung im September 2024 mit dem Thema „Auswirkungen der politischen und gesellschaftlichen Forderungen des Moorschutz und seiner Auswirkungen auf die Gemeinden“ (Arbeitstitel) ergeben. Darauf aufbauend kann evtl. 2025 eine Exkursion durchgeführt werden.
  • Exkursion zum Thema „Tourismus“. Samtgemeindebürgermeister Jürgen Meyer organisiert eine Exkursion nach Bad Harzburg für Ende August dieses Jahres.
  • Es ist eine Jahresfahrt der Akademie zum Thema Hochwasserschutz geplant. Das Thema „Hochwasserschutzmaßnahmen“ wird dieses Jahr hoch gefragt sein und viele Kommunen sind nicht wirklich vorbereitet. Eventuell wären Handreichungen an Kommunen (bauliche und organisatorische Vorsorge treffen) denkbar.

AG 3: Hochschule und Wissenschaft

  • Kultur in ländlichen Räumen. Es gab beim Hochschulpreis einige Arbeiten zum Thema „Kultur“. Aktuell scheint dieses Thema einen neuen Stellenwert zu bekommen (Kulturlandschaftsperspektive, Aller.Land). Daher wird es Anfang Juni eine Veranstaltung zum Thema Kultur vor Ort geben, an der auch Studierende teilnehmen können. Dabei wird auch das Thema „Kulturevents“ zur Sprache kommen und wie dort mit dem Klimawandel umgegangen wird. Der Ort sollte mit ÖPNV erreichbar sein.
  • Im Herbst könnte eine gemeinsame Veranstaltung mit der AG Kommunales zum Thema Baukultur stattfinden
  • Dritte Veranstaltung: Hochschulpreis Ende November.

AG 4: Landnutzung und ihre Änderungen

  • Das „Sulinger Gespräch“ widmet sich dem Thema „Woher kommt die Wut der Landwirtschaft? Mangelnde Perspektive als Auslöser?“ Die Veranstaltung wird im Juni vor den Ferien  (evtl. verbunden mit dem Spargelessen) durchgeführt werden.
  • Die zweitägige Akademietagung im Herbst befasst sich mit dem Thema KI in ländlichen Räumen und wird in Cuxhaven stattfinden. Der Termin liegt Ende Oktober.

Gesellschaftliche Implikationen der Moorentwicklung

Allianz für den ländlichen Raum plant vernetzende Konferenz im September 2024

Die Wiedervernässung von Mooren hat einen entscheidenden Anteil in den Klimaschutzstrategien der EU, des Bundes und des Landes. Laut Greifswald Moor Centrum (Niedersächsischer Landtag, Anhörung am 14.03.2021) müssen in Niedersachsen ca. 370.000 ha landwirtschaftlich genutzte Moorflächen mit einer Jahresrate von 20.000 ha wiedervernässt werden, um die Klimaziele zu erreichen.

In den Landkreisen wird sehr unterschiedlich mit dem Thema umgegangen, beispielsweise mit der Frage, ob die Wiedervernässung primär unter Natur- und Artenschutzaspekten zu betreiben ist, was Folgenutzungen nahezu ausschließt, oder ob der Klimaschutz im Fokus zu stehen hat, was z.B. Freiflächen-Photovoltaikanlagen als zukünftige Nutzung ermöglichen würde.

Derzeit laufen verschiedene Pilot- und Forschungsvorhaben zum Thema Wiedervernässung und Folgenutzung (z.B. Paludikultur). In den Forschungs- und Pilotvorhaben werden zumeist naturschutzkonforme, (pflanzen-)technische, betriebswirtschaftliche Fragestellungen sowie Produktlinien und betrachtet.

Intensiver ist zu besprechen, wie mit den gesellschaftlichen Implikationen einer Vernässung eines Standortes (der z.B. erst von 2 Generationen urbargemacht worden ist) und den regionalwirtschaftlichen Auswirkungen umgegangen werden muss. Der Verlust von (wirtschafts-) Flächen betritt nicht nur einzelne Landwirte, sondern hat Auswirkungen auf die Entwicklungsstruktur einer ganzen Region. (beispielsweise wenn dann die Tierhaltung nicht mehr möglich ist). Hier kann ein neuer gesellschaftlicher Sprengstoff entstehen, wie er sich auch bei der Einrichtung von vielen Biosphärenreservate gezeigt hat.

Die geplante Veranstaltung will versuchen, die unterschiedlichen Ansätze darzustellen, Erfahrungen von Transformationsprozessen einzubinden und erforderliche flankierende Maßnahmen zu definieren.